Die himmlischen Schokoladenherzen

Weihnachtsmärchen zum 3. Advent 2019

 

Inhalt:

Die Prinzessin ist aufgewacht und sie hat im Traum himmlische Schokoladenherzen gegessen.

Und der Oberkoch und die Köche konnten das Rezept nicht backen. Nie waren es die richtigen. Und der Oberkoch konnte kein anderes Rezept.

Und die Prinzessin hat tagelang nichts gegessen. Dann wurde sie krank.

Dann wurde der König immer trauriger. Wer die echten Herzen findet, bekommt die Prinzessin als Frau.

Dann ging Maxl zum Markt. Da stand ein Luftballonverkäufer. Maxl ging zu ihm hinüber. Er nahm die Ballons und flog zum Himmel.

Am Himmel traf er auf Sterne. Dann kam ein Mond hinüber. Er gab Maxl die richtigen Herzen. Und Maxl flog mit den Ballons weg.

Wenig später war Maxl im Schloss und hat die Prinzessin aufgeweckt, um ihr die Kekse zu geben. Aber alle haben ihn gestört. Und am Ende hat er die Kekse der Prinzessin gegeben. Sie haben geheiratet und geliebt bis ans Ende der Welt.

 

1. Akt

Es spielen: Prinzessin, Hofmarschall, König, Kammerzofen, Oberkoch und Maxl. Leise kommt die Kammerzofe in das Zimmer von der Prinzessin. Die Prinzessin ist wach geworden. „Guten Morgen, Prinzessin, haben Sie gut geschlafen?“, fragt die Kammerzofe. Die Prinzessin sagt: „Ja, natürlich habe ich gut geschlafen, warum denn nicht?“

Als die Prinzessin aufstand, kam der König. Der König sagt: „Guten Morgen, Kindchen!“

Sie sagt: „Zu erzählen gibt es eigentlich nichts. Ich habe im Traum himmlische Schokoladenherzen gegessen. Warum hat der Koch noch nie sowas Leckeres gekocht?“ Auf einmal kommt das Frühstück. Die Prinzessin hat einen riesen Hunger. Sie wollte keinen Apfelkuchen, sondern Schokoladenherzen haben.

„Okay“, sagt der König.

 

2. Akt

Der Oberkoch und seine Köche backten und backten.

 

3. Akt

Der Oberkoch hat die ganze Zeit Schokoladenherzen gebacken. Und dann sind die Köche rein ins Zimmer gegangen und haben den Tee hingestellt. Und keins davon war richtig. Sie wollte dann nichts mehr essen. Und die Mutter hat sie um Beruhigung gebeten. Dann hat der Vater, also der König, gesagt: „Dann backt der Oberkoch eben andere.“ „Na gut“, hat die Prinzessin gesagt. Der Oberkoch hat gesagt: „Tut mir leid, ich kenne keine anderen Schokoladenherzen.“ Und Maxl hat das gleiche gesagt.

 

4. Akt

Die Oberhofmeisterin sagt zum Arzt: „Herr Doktor, die Majestät erwartet Sie bereits.“ Der Arzt geht ins Schloss. Er hat noch nie sowas gesehen. Aber er sagte zu sich selber: „Ich muss zur Prinzessin.“ Er ging durch die langen Flure. Er sah den Hofmarschall an der Tür stehen. Er ging rein und sah die Prinzessin im Bett: „Wie geht es unserer Prinzessin heute?“ Die Königin sagte: „Herr Arzt, seht, oh seht, die Prinzessin! Die Prinzessin ist krank!“ „Strecken Sie mir mal die Zunge raus. Gut, gut. Also, Majestät, ich habe hier verschiedene Arzneien mitgebracht. In einer Stunde komme ich wieder. Aber ich würde weiter raten, nach diesem verflixten Rezept zu suchen.“ „Aber wie, mein lieber Doktor, aber wie?“, hat der König gefragt.

Der König hat seine Krone weggeworfen.

 

5. Akt

Und die Prinzessin hat tagelang nichts gegessen. Dann wurde sie krank. Dann wurde der König immer trauriger. Wer die echten Herzen findet, bekommt die Prinzessin als Frau.

 

6. Akt

Dann ging Maxl zum Markt. Da stand ein Luftballonverkäufer. Maxl ging zu ihm hinüber. Er nahm die Ballons und flog zum Himmel.

 

7. Akt

Maxl flog mit den Ballons in den Himmel. Dort traf Mal vier gelbe Sterne. Maxl fand die Sterne viel größer als von der Erde. Er fragte die Sterne, ob sie das Rezept kennen. Da sagte der erste Stern: „Wir nicht, aber der Mond.“ Also schwebte der Mond zu seinen Sternen. Natürlich haben sie sich erstmal begrüßt. Aber der Mond hat auch Maxl begrüßt. Maxl wundert sich, dass der Mond Maxl kennt. Also gab der Mond Maxl das Rezept.

 

8. Akt

Dann ist Maxl in das Zimmer der Prinzessin reingestürmt und die Kammerzofe sagt: „Rote Luftballons sind hier nicht auf dem Platz.“ Maxl sagt: „Ich“. Die Oberhofmeisterin sagt: „Maxl, du weißt, dass man nicht so rumschreien soll, weil der Prinzessin geht es doch so schlecht.“ Der Hofmarschall sagt: „Die Majestät und der Arzt.“

Die Prinzessin hat von Maxl die echten, himmlischen Schokoladenherzen bekommen. Sie hat sich richtig gefreut. Maxl hatte einen roten Luftballon in der Hand. Maxl hatte noch andere Luftballons, aber Maxl hatte sie weggeschmissen. Die haben gelacht und sich gefreut. Sie haben sogar „Hoch, hoch, hoch“ gesagt, dreimal. Maxl hat sich sehr gefreut, dass er die Prinzessin als Frau hat. Der Mond hat sich im Himmel auch gefreut, die Sterne auch.

 

Abschlusslied

Schokoladenherzen, himmlisch, süß und fein,

isst der ganze Hofstaat nun Tag aus, Tag ein.

Weil die Köche fleißig, gibt's jetzt auch für euch,

Schokoladenherzen, locker, zart und weich.

Damit ist für heute, unser Theater aus.

Wir wünschen frohe Weihnacht, kommt alle gut nach Haus.