Unser Besuch im Freilichtmuseum Detmold

Wir fahren ins Freilichtmuseum Detmold Oktober 2019

Nachdem die Kinder sich im Sachunterricht ausführlich mit dem Thema ‚früher-heute‘ beschäftigt hatten, fuhren sie zum Abschluss in das Freilichtmuseum Detmold. Hier konnten sie sich anschauen und anfassen, wovon sie vorher nur gehört und gelesen hatten.

Zur Wohnsituation im 18. Jahrhundert:

 

Die Familie im 18. Jahrhundert:

 

Unser Ausflug ins Freilichtmuseum Detmold

Bericht von Achilleas, Cassandra, Christos, Florian, Jana, Jennifer, Juan, Julia, Lana, Luca L., Luca K., Luis, Lynn, Melidia, Sophie, Tigran, Zoe

Wir, die Klasse 3a und 3b von der Josefschule, waren mit dem Bus im Freilichtmuseum Detmold und haben uns Sachen über das 18. Jahrhundert angeschaut.

Wir sollten mitbringen: Essen, Trinken, Stift und Taschentücher. Wir sind mit Frau Klinge, Frau Böhm und Frau Assenmacher ins Museum gefahren. Wir sind um 8.15 Uhr los gefahren. Wir sind eine Stunde mit dem Bus gefahren. Der Bus war sehr groß, wir waren fast so groß wie der Parkplatz.

Und wir mussten an der Haltestelle warten, weil Achilleas nicht nach hinten wollte. Und ich mochte, wie kalt es war. Und dann sind wir hoch gegangen und es war anstrengend. Und meine Beine haben weh getan. Dann hat Frau Assenmacher die Karte gekriegt und wir sind rein gegangen. Und dann haben wir uns auf eine Wiese gesetzt und haben gegessen und getrunken.

Und wir haben einen Zettel bekommen und wir haben Gruppen gemacht. Wir sind in die Häuser rein gegangen.

Wir haben ein Quiz gemacht und wir mussten die Antworten dann in ein Heft schrieben. Wir haben schöne Sachen geguckt, zum Beispiel alte Betten, alte Schränke, alte Puschen.  

Wir waren in vielen Häusern. Die Dächer waren aus Stroh und der Boden aus Holz. Da waren Keller, das waren die Kühlschränke. Da waren Maschinen für den Garten und Kutschen. Neben fast allen Häusern war ein Brunnen. Ein Junge hat in einen Brunnen 1,50 € rein geworfen. Da gab es auch einen See und da waren Fische drin.

Bei einem Bauernhaus durfte man Sachen anfassen und ausprobieren. Und ich habe mich ins Bett gelegt. Und es gab Holzschuhe in Größe 46 und 45. Wir haben sie anprobiert, die waren ungemütlich, damit konnte man nicht laufen. Und da drin ist es kalt.

Die Diele war groß. In der Diele war genug Platz zum Arbeiten. Und wenn wir in der Diele drin waren, waren rechts und links Ställe für die Tiere, da waren Kühe und Pferde. Und oben war Stroh, wo die Knechte und Mägde früher geschlafen haben. Und wenn die Menschen auf die Toilette mussten, machten sie eine Laterne an, damit sie nicht die Treppe runter fallen. Und dann gingen sie mit der Laterne zur Toilette. Da war ein Plumpsklo und es hat gestunken.

Das Tor war groß und wenn man geradeaus geht, dann sieht man am Ende der Diele die Feuerstelle mit einem Kessel, wo die Menschen gekocht haben.

Und daneben stehen die Stühle und der Tisch. Und da oben steht eine Öl-Lampe und die kann man auch mitnehmen zum Plumpsklo und da ist ein Haken, dass man die aufhängen kann. 

Und an der Decke hingen Würste zum Räuchern. Wenn unten der Topf an ist, werden die Würstchen geräuchert. Sie hingen an der Decke, damit die Würste nicht dreckig werden und weil man nicht wollte, dass die Ratten und die Mäuse die Würste essen, weil die Menschen nichts anderes hatten.

Und die Hausmutter und der Hausvater haben unten in einem Himmelbett geschlafen. Das Himmelbett hat Gardinen.

Wir haben Ochsenpferde gesehen. Es waren auch noch Kühe, Schafe und Ziegen da. Aber leider gibt es dort keine Schweine, weil die Schweinepest war. 

Die Schule war klein und die Stühle und die Tische waren auch klein und da waren alte Taschen. Die Kinder wurden mit einem Stock geschlagen, wenn sie dazwischen geredet haben und zu spät zur Schule gekommen sind. 

Und wir haben einen Schmied gesehen. Beim Schmied war es sehr interessant, er hat dort Metall geschmiedet.

Und Frau Klinge hat uns Brot gekauft. Und in der Bäckerei gab es Brot, das sieht wie eine Maus aus, die Augen aus Rosinen, der Rest aus Brot. 

Danach haben wir eine Rallye gemacht und sie war voll schwer. Wir haben Karten gekriegt, wo wir hin rennen mussten und wir die Sachen finden mussten und dazu haben wir noch eine Karte gekriegt und da mussten wir die Nummern dran schreiben. 

Dann sind wir zum Bus gegangen und zurück zur Josefschule.

Ich mochte das ganze Museum, aber das mit den Bergen, das mochte ich nicht. Danach taten mir die Füße weh. Dies war schon ein harter Tag.